ThyssenKrupp Quartier - Essen

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ThyssenKrupp Quartier - Essen

Das neue ThyssenKrupp Quartier wird mit der Errichtung des Hauptsitzes zum Markenzeichen für den für den gesamten Konzern. Es liefert Schubkraft für die Zukunft und wird Symbolträger für eine erfolgreiche und innovative Firmenentwicklung. Dazu wird eine Gebäudestruktur entwickelt, die Assoziationen zum Themenfeld „Stahl und Stahlbearbeitung aufgreifen: die kreisförmigen Gebäude erscheinen wie präzise bearbeitete Stahlkörper.

 

 

Ihre Nähe untereinander, ihre Durchlässigkeit zueinander und die Positionierung im Zusammenspiel mit dem Bestandsgebäude und der Multifunktionshalle erzeugen einen offenen Campus in dessen Herz eine Plaza die herausragenden Bereiche miteinander verknüpft. Das städtebauliche Umfeld ist von einer heterogenen Nutzungs- und Bebauungsstruktur und von einer ausgeprägten Großmaßstäblichkeit gezeichnet.

 

 

 

 

Die städtebauliche Figur der ringförmigen Gebäude setzt ein Zeichen und etabliert eine skulpturale Großstruktur. Durch die Ausbildung von Einschnitten und Verformungen entsteht starker Zusammenhalt der Gebäude untereinander: brückenartige Verformungen provozieren Wegeverbindungen und Kurzschlüsse auf Campusniveau, senkenartige Einschnitte lassen Sichtbeziehungen entstehen und schaffen eine zusammenhängende Dachlandschaft.

 

 

 

 

Die Ausformulierung der Einschnitte und Verformungen lassen unterschiedliche Funktionen in diesen Sonderbereichen zu. Die Einschnitte in der Dachlandschaft kann Nutzungen vom Sonnendeck, über einen Wintergarten bis hin zu einem mehrgeschossigem Konferenzraum aufnehmen, während die brückenartigen Einschnitte als repräsentativer Haupteingang, als Mensa oder einfach nur als Wegeverbindung zu den benachbarten Gebäuden fungieren kann.

 

 

 

 

Die Materialisierung der Baukörper ist ebenfalls durch die Allegorie zum Metall geprägt: es entstehen Reflexionen, Spiegelungen, mattes und chromartiges Glänzen. Das Wettbewerbsareal ist als offener, baumbestandener Campus konzipiert, der an den Grundstückskanten immer wieder an den öffentlichen Raum anknüpft und Wegeverbindungen zu den angrenzenden Bereichen herstellt.

 

 

 

 

Verfasser: Arge netzwerkarchitekten, Lengfeld + Wilisch Architekten BDA
Realisierungswettbewerb: 2006
Aufgabe: städtebaulicher Entwurf des Thyssen Krupp Quartieres, architektonischer Entwurf der Einzelgebäude
Auftraggeber: Thyssen Krupp AG
Umfang: ca. 170.000 qm BGF
Standort: Essen
Mitarbeit: Anne Raupach