Mobilitätszentrale - Darmstadt

in
Menütitel: 
Mobilitätszentrale - Darmstadt

Die Neubauten für die Überdachungen und die Mobilitätszentrale bilden eine Familie skulpturaler Markierungen im Stadtraum vor dem Hauptbahnhof Darmstadt. Das typologische Erscheinungsbild der baulichen Maßnahmen sorgt für Zeichen der Orientierung und die typographische Plakativität für Sicherheit im Umgang mit dem ÖPNV. In aufsteigenden Flächen falten sich die Haltestellen aus dem Boden heraus zu einer graphisch und dynamisch bespielten Informationstafel. Die konstruktive Umsetzung der auskragenden Flächen erlaubt es einen stützenfreien Bereich als Witterungsschutz auszubilden.

 

 

 

 

 

In die Rückwände sind die Fahrkartenautomaten und alle wichtigen Nahinformationen integriert. Die Ausführung der gefalteten Flächen, analog zu einer gläsernen Vitrine mit Beleuchtung im Zwischenraum - eingefaßt durch die statisch tragenden Außenkanten - verwandeln die einzelnen Objekte nachts in überdimensional emporsteigende Leuchtkörper. Nachts wird das Bahnhofsensemble in eine Lichtlandschaft eingebunden, die nicht zuletzt dem Sicherheitsbedürfnis der Fahrgäste Rechnung trägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Realisierungsettbewerb: 1. Preis, 2000
Aufgabe:
Neubau von Wartehallen und einer Mobilitätszentrale
Bauherr:
Stadt Darmstadt
Umfang:
überdachte Fläche 272 qm, Mobilitätszentrale 110 qm BGF
Standort:
Darmstadt Hauptbahnhof
Baubeginn:
2004
Fertigstellung:
2005

 

Lichtplanung: Belzner Holmes, Architektur Licht Bühne, Heidelberg
Tragwerk:
Prof. Pfeifer und Partner, Darmstadt
Haustechnik: Ingenieurbüro Heß, Darmstadt

Mitarbeit:
Architektin Dipl. Ing. Uta Varrentrapp
Architektin Dipl. Ing Andrea Weber

Sebastian Meuschke, Thorsten Mergel, Irena Penic, Jan Schipull, Tim Sperling

Fotos:
Jörg Hempel, Aachen