cosmos fraport - Flughafen Frankfurt
Eine weithin sichtbare schwebende und transparente Wolke in kubischer Form - so präsentiert sich das neue Informationszentrum der Fraport AG. Auf einem eingeschossigen Sockel, der alle thermisch umhüllten Funktionen aufnimmt, erwächst eine Stabwerkswolke als Raumfachwerk. Das auf einem Kubus basierende Raumfachwerk enthält in großen Teilen freigeschnittene Räume, die die Grundstruktur auflichten, Wege und Blickbeziehungen aufbauen und die Gesamtstruktur optisch auflösen.




In der Bewegung um das Gebäude wird der Eindruck eines pulsierenden Luftraumes erzeugt, in dem in dem Körper in Luftströmungen schweben. Es bauen sich gezielte Bezüge und grafische Wirkungen auf. Der eingeschossige Sockelbau orientiert sich mit seinem Eingangsbereich nach Westen zum Flughafenareal. Der Ausstellungsbereich ist als Rundgang um einem zentralen Lichthof organisiert. Die Besucher können die Benutzung der Plattform exklusiv buchen als auch mit dem Ausstellungsbesuch kombinieren.




Vom Lichthof aus betritt man die Treppenkaskade. Als erweiterter Ast der Ausstellung befinden sich drei unbeheizte Ausstellungsräume, die den Besucher auf dem Weg nach oben zur Plattform einen atmosphärischen Kurzeindruck der Fraport-Welt vermitteln. Durch die raumgreifende Treppenführung werden gezielte Bezüge zur Umgebung hergestellt. Die überdachte Besucherplattform ist als 360°- Rundgang verlängert.










Planungsstudie: 2009
Verfasser: netzwerkarchitekten und echo))) kommunikation am raum
Aufgabe: Schaustelle Baustelle, Informationszentrum und Aussichtsplattform für den Bau des Terminal T3
Auslober: Fraport AG
Standort: Flughafen Frankfurt
Tragwerk: Dr. Kreutz und Partner, Nürnberg
Landschaftsarchitekten: Club L 94, Köln
Fotos/Animationen: netzwerkarchitekten und echo))) kommunikation am raum
