Zielsetzung
Architektur heute ist eine zunehmend komplexe und vielschichtige Aufgabenstellung. Kollektive Interessen müssen mit
den individuelle Vorgaben des Bauherren in Einklang gebracht, ökonomische und ökologische Aspekte berücksichtigt, und
eine größer werdende Zahl von Fachplanern integriert werden.
Dies erfordert erfinderische und spezifische Lösungen, die in prägnanter, angemessener, selbstverständlicher und
möglichst einfacher Weise Identität stiften.
Gute Architektur muss Pragmatik und Poesie vereinen. Diese Dialektik des Anspruchs dient uns als Quelle für
Innovation.
Methode
Das Büro netzwerkarchitekten wird von sechs gleichberechtigten Gesellschaftern geführt. Die Projekte werden abhängig
von der Aufgabenstellung in wechselnden Konstellationen verantwortlicher Partner geleitet.
Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Interessen der einzelnen Partner sind Grundlage einer intensiven, inhaltlich
umfassenden Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aufgabenstellungen.
Zu Beginn werden im Sinne eines Optimierungsprozesses unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert und durchgespielt
und dabei frühest möglich interdisziplinäre Planungspartner integriert. Die hier getroffenen konzeptionelle Vorgaben
werden in den Projektgruppen zielorientiert umgesetzt.
In dieser Arbeitsweise erfährt jedes einzelne der Projekte eine eigene Prägung, ohne einer konstanten formalen oder
inhaltlichen Ideologie unterstellt zu werden.
Mit Erfolg nehmen wir seit Unternehmensgründung an offenen und geladenen Wettbewerben sowie an Gutachterverfahren
teil. Die hieraus hervorgegangen Realisierungen wurden bereits mit verschiedenen renommierten Auszeichnungen und
Architekturpreisen bedacht, die Projekte vielfach in der Fach- und Tagespresse veröffentlicht. Eingeladene
Lehrtätigkeiten und Vorträge begleiten unsere Arbeit.
Angebot
Unser Betätigungsfeld beinhaltet das gesamte Leistungsspektrum der Objektplanung für Gebäude, Freianlagen und
raumbildende Ausbauten, Leistungen der städtebauliche Planung, der bau- und landschaftsgestalterischen Planung, sowie
der Tragwerksplanung.
Alle weiteren Leistungen aus den Bereichen der Architektur und des Ingenieurwesens können im Sinne der Planung aus
einer Hand integriert angeboten werden.
Das komplexe Aufgabenfeld der Architektur erfordert es mehr und mehr auch in Rand- und Grenzbereichen des
Berufsfeldes tätig zu werden. Wir können hierfür auf ein weitgespanntes Netz von Partnern anderer Fachrichtungen
(Kommunikation, Design, Kunst) zurückgreifen.
Zeitgemäße Technik und Ausstattung, der Einsatz von CAD bei Entwurfs-, Werk- und Detailplanung, der Zeichenstift und
das intensive Arbeiten sowohl an plastischen als auch rechnergestützten Modellen dienen als selbstverständliche
Werkzeuge in der Entwicklung, Überprüfung und Umsetzung der Ideen.
Gesellschafter
Thilo Höhne AKH 14758
Karim Scharabi AKH 15610
Philipp Schiffer AKH 15770
Jochen Schuh AKH 14824
Markus Schwieger AKH 15161
Oliver Witan AKH 14247
News
23.07.2008, Auszeichnung
Beim BDA Preis guter Bauten in Baden Württemberg 2008 erhält das Gemeindezentrum in Mannheim / Neuhermsheim eine Auszeichnung. Der Preis gilt als Auswahlverfahren für den HUGO-HÄRING-PREIS 2009.
24.04.2008, Fertiggestellt
Die 2003 von netzwerkarchitekten mit vce/Jaako Pöyry infra im Rahmen eines Wettbewerbs entworfene und mit dem 1. Preis ausgezeichnete oberirdische Station der neu gebauten U- Bahn Linie 5 im Norden Pekings ist fertiggestellt.
Das Projekt wurde ohne Honorierung des Preisgeldes, ohne Beteiligung der Architekten an der Planung und ohne Wahrung der Urheberrechte umgesetzt!
demnächst unter Projekte
24.04.2008, 3. Preis Diözese Mainz
Beim eingeladenen Wettbewerb für den Neubau Neubau Schulmensa, Klassenräume und Pfarrheim der Diözese Mainz gewinnt netzwerkarchitekten den 3. Preis.
23.11.2007, 1.und 2. Preis Lange Laube
Zusammen mit den Landschaftsarchitekten GTL aus Kassel und dem Büro für Verkehrsplanung Steteplanung aus Darmstadt gewinnt netzwerkarchitekten den 1. Preis im Realisierungsteil und den 2. Preis im Ideenteil des Wettbewerb Lange Laube/Steintor in Hannover. Im Ideenteil wurde kein erster Preis vergeben.
www.gtl-kassel.de
www.steteplanung.de
24.09.2007, Architekturpreis Nürnberg 2007
Haus X in Nürnberg gewinnt den 'Architekturpreis Nürnberg'.
Link zur Pressemitteilung
Projekte
U-Bahn Station - Peking
Im Rahmen der Baumaßnahmen für die olympischen Spiele hatte die Stadt Peking im Jahr 2002/03 einen Architekturwettbewerb für die Gestaltung der oberirdischen U-Bahn Stationen der neuen Linie 5 ausgelobt. Die Linie führt vom Stadtzentrum entlang des Olympiageländes in Richtung Norden. Das Büro netzwerkarchitekten nahm zusammen mit dem Ingenieurbüro VCE/ JAAKKO PÖYRY INFRA an diesem Wettbewerb teil und gewann den 1. Preis für die Station Da-Yang-Fang.
Bereits kurze Zeit später tauchte der Wettbewerbsbeitrag ohne Nennung des Verfassers im Internet in englischer und chinesischer Sprache auf offiziellen Webseiten auf, welche die Baumaßnahmen rund um die olympischen Spiele beschreiben.
Verfahrensart: eingeladener Wettbewerb 2002/03, 1. Preis
Fertigstellung: vermutlich 09/2007
Aufgabe: Gestaltung der oberirdischen U-Bahn Stationen der neugebauten Linie 5 in Peking
Auslober: Beijing Municipal Engineering Institute, BMEI
Standort: Peking, DaYangFang (Beiyuan North Station)
Architektur: netzwerkarchitekten PartG, Darmstadt mit JAAKKO PÖYRY INFRA
Animationen: netzwerkarchitekten
Mitarbeiter: Robert Reininger
Gemeindediakonie - Mannheim
Der Hofraum wird zunächst von den vorhandenen Bestandsgebäuden befreit und durch drei neue, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Baukörper neu strukturiert. Der westliche Baukörper ist ein Wohnheim für behinderte Kinder und Jugendliche, in den beiden östlichen Gebäuderiegeln befinden sich 36 Wohnungen für betreutes Seniorenwohnen mit den notwendigen Wohnfolgeeinrichtungen. Die Typologie der geknickten Riegel erlaubt dabei, unter Einhaltung der Abstandsflächen auf die spezifischen räumlichen Situationen einzugehen, spannungsvolle Sequenzen in der Wegeführung durch den Block zu entwickeln und in bzw. mithilfe der begrenzten, heterogenen Raumstruktur des Bestandes qualitätsvolle Außenräume zu entwickeln, die auf die individuellen Nutzungen und Ausrichtungen der angrenzenden Gebäude reagieren.
Realisierungswettbewerb: 2. Preis, 2006
Aufgabe: Betreutes Wohnen für Senioren, Wohnheim für behinderte Kinder und Jugendliche
Auftraggeber: Verein für Gemeindediakonie und Rehabilitation
Umfang: Betreutes Wohnen - 36 Wohneinheiten, Wohnheim - 24 Bewohner
Standort: Mannheim
Landschaftsplanung: club L94, Köln
Mitarbeit: Isabell Richter
Autobahnkirche - Rossdorf
Konzeption:
Ein schwebender monolithischer Kubus schirmt die Umgebung ab und öffnet seinen Innenraum gegen den Himmel.
Die Zweischaligkeit erlaubt die Inszenierung des vermittelten Eintritts in den Kirchenraum, deren Konturen sich überraschend nach oben hin öffnen und einen extremen Bezug zum Himmel evozieren.
Der Kirchenraum wird angesichts der Nutzung als archaischer Raumtyp entwickelt, der auf die sakrale Kraft der Raumerfahrung zielt: Im Unterschied zum üblichen Kirchentypus unterbleibt die Ausrichtung des Raumes in einer horizontalen Achse, bis zu 80 Besucher finden daher auf den umlaufenden Bänken eine Sitzgelegenheit, von der aus der aufwärts gerichtete Raum am besten wahrgenommen wird.
So ist im Alltag der Kirchenraum ein Ort zur stillen Andacht, Meditation und ungestörten Kontemplation. Für Gottesdienste und Feiern kann die Fläche bestuhlt werden.
Konstruktion:
Der stählerne Kubus scheint über dem Asphalt zu schweben. Seine zweischaligen Wandkonstruktionen stehen am Fußpunkt auf eingerückten Schotten auf. Durch ein fugenfreies Verschweißen der Blechtafeln der Außenhülle entsteht der monolithische Eindruck des Baukörpers.
Das Himmelsauge besteht aus einer gespannten, transparenten, cyanblau gefärbten EFTE-Folie (Hersteller bspw. CENO-TEC). Durch linienförmige Verbindung der zwei Hoch- und zwei Tiefpunkte in den stehenden Kanten des Raumtrichters wird ein hyperbolisches Paraboloid erzeugt.
Die Entwässerung der Fläche wird durch großzügige, umlaufende, in der Hohlwand integrierte Rinnen entlang der Kanten der gespannten Fläche gewährleistet.
Realisierungswettbewerb: 2. Preis, 2006
Aufgabe: Entwurf einer Autobahnkirche
Auftraggeber: GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH
Umfang: 16m x 16m x 16m
Standort: Friedland/Rossdorf
Tragwerk: Dr. Kreutz und Partner, Nürnberg
Rampenbauwerk Honsellstraße / Mainbrücke Ost - Frankfurt
Mit dem Grundgedanken die neue Mainbrücke als Bogenbrücke zu konzipieren, soll die Idee einer Brückenfamilie und damit eines zusammenhängenden Formenkanons entwickelt werden.
Hierbei steht im Vordergrund, dass sich die neue Mainbrücke selbstbewusst darstellt. Die dreifüßige, skulptural geprägte Form der Bögen, generiert aus unterschiedlichen Blickwinkeln sichelartige Verschneidungen. Hier werden gestalterisch-formale Bezüge zur historischen Honsellbrücke geweckt. Gleichzeitig entsteht ein modernes Stadttor mit Blick auf die Frankfurter Skyline.
In Längsrichtung, von der Honsellstrasse kommend, wird durch die Steigerung der Bogengrößen Dynamik generiert- Altes und Neues tritt in einen Dialog.
Das nördliche Widerlager der neuen Mainbrücke ist als verkehrstechnisch integrierte Landmarke gestaltet. Der Kreisverkehrradius ist zur Gewährleistung des fließenden Verkehrs leicht erhöht. Von hier aus erhebt sich der sich aufgabelnde Bogenverlauf. Die klare Form wird durch den Kantenverlauf des Bogenquerschnitts besonders herausgearbeitet -hierdurch entsteht ein klares Bild der skulpturalen Form der Bögen. Am südlichen Ufer münden die Bogenenden in plastisch ausgebildete Widerlager. Durch die stützenfreie Überspannung der Mainaue bleibt der freie Blick auf die Frankfurter Skyline und den Main erhalten.
Realisierungswettbewerb: 2. Preis, 2006
Aufgabe: Rampenbauwerk Honsellstraße und Mainbrücke Ost
Auftraggeber: Stadt Frankfurt
Umfang: 189m Spannweite
Standort: Frankfurt am Main
Tragwerk: Dr. Kreutz und Partner, Nürnberg
Verkehrsplaner: R+T, Darmstadt
Mitarbeit: Lukas Eugler
Guesthouse SAP - Walldorf
Das neue Gästehaus für die SAP AG am Standort Walldorf ist als langgestreckter Baukörper entlang der Dietmar- Hopp- Allee platziert. Zusammen mit der kammartigen Bebauung im Baufeld B bilden die Baukörper eine torartigen Eingangssituation in das Gebiet. An der süd-/ westlichen Grundstücksecke weicht der Baukörper von der Straßenflucht zurück und bildet durch eine geometrischen Faltung der Kubatur eine repräsentativen Zugang in das Gebäude. Über die Gebäudeprojektion erstreckt sich hier ein gläsernes Zugangsfoyer. Nach Süd-/ Osten wird das Baufeld A durch einen 5- geschossigen Büroriegel ergänzt. Zwischen Gästehaus und Bürogebäude spannt sich ein grünes Refugium als gemeinsame Platzfläche auf. Die Öffnung der Fläche zur Straße wird durch die Faltung des Gästehauses verjüngt, so dass eine hofartige Situation mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht.
Entlang der Dietmar- Hopp- Allee ermöglicht die Architektur des Gästehauses für die SAP AG eine identitätsstiftende Gestalt, die das Potential besitzt zum Signet für den Firmensitz zu werden.
Machbarkeitsstudie: 2007
Aufgabe: Gästehaus mit 100 Zimmern
Auftraggeber: SAP AG
Umfang: 5195 qm Nutzfläche
Standort: Walldorf
Tragwerk: B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann, Frankfurt
Haustechnik: HL-PP Consult Ingenieurgesellschaft, Bad Nauheim
Brandschutz: HHP Nord/ Ost GmbH, Braunschweig
Landschaftsplanung: club L94, Köln
Mitarbeit: Petra Lenschow, Benedikt Siebert, Lukas Eugler
Konferenzgebäude C2 - Wien
Der Neubau des Konferenzgebäudes C2 innerhalb der UNO-City
wird als monolithischer Baukörper auf die begrünten Dachflächen
eines vorhandenen Parkdecks platziert. Das Gebäude ruht auf
einer mit Wasser benetzten steinernen Fläche, die über ihre
Oberflächenreflektion die Assoziation eines ‚schimmernden Sees'
In einem geschossübergreifenden Luftraum beiderseits der Säle
befinden sich jeweils eine repräsentative Treppenkaskade, die
Aufzüge sowie die notwendigen Fluchttreppen. Den einzelnen
Sälen zugeordnet schieben sich die jeweiligen Foyerflächen zu
einer ansteigenden Foyerkaskade unter die Gebäudeschräge.
Zur Fassade hin sind die übrigen Besprechungs- und
Konferenzeinrichtungen, sowie die Büros angeordnet. Über die
Foyers sind die Raumeinheiten für ‚Split-Meetings' während des
Konferenzbetriebes zuschaltbar.
2-ph. offener Realisierungswettbewerb: ausgewählt für 2. Phase, 10 Teilnehmer
Aufgabe: Neubau eines Konferenzzentrums der UNO
Auftraggeber: Internationales Amtsitz- und Konferenzzentrum Wien AG (IAKW)
Umfang: 17600 qm BGF, 97500 cbm BRI
Standort: UNO-City, Wien
Tragwerk: Professor Pfeifer und Partner, Darmstadt
Haustechnik: Ebert Ingenieure, Gera/München
Bühnen und Kommunikationstechnik:
Gerling + Arendt, Berlin/Heidelberg
Landschaftsplanung: club L94, Köln
Animationen: netzwerkarchitekten
Gemeindezentrum - Mannheim, Neuhermsheim
Das Gemeindezentrum für die evangelische Thomasgemeinde stellt
sich als ein aus dem Boden gestanztes Raumvolumen unter einer
grünen Dachfläche dar. Unter dieser bilden Foyer und Saal,
Gruppenräume und Jugendzentrum einen gemeinsamen grünen
Hof.
2-ph. offener Realisierungswettbewerb: 1. Preis, 2004
Aufgabe: Neubau eines Gemeindezentrums
Auftraggeber: Ev. Thomasgemeinde, Mannheim/Neuhermsheim
Umfang: HNF ca. 800 qm
Standort: Mannheim/Neuhermsheim
Baubeginn: 2005
Fertigstellung: 2006
Künstlerische Beratung: Prof. Ariel Auslender, Darmstadt
Landschaftsplanung: club L94, Köln
Tragwerk: Dr. Kreutz und Partner, Nürnberg
Fotos: netzwerk-architekten
Animationen: netzwerk-architekten
Mitarbeit im Wettbewerb: Alexa Eißfeldt
Die Knell - Darmstadt
Die Konzeption verfolgt das Ziel, einen Abschnitt des
Hallenbestandes des ehemaligen Eisenbahn-
ausbesserungswerkes in Darmstadt zu erhalten und
durch die Ergänzung der für den Betrieb notwendigen
baulichen und infrastrukturellen Einrichtungen unter
der Maßgabe eines minimierten Aufwandes nutzbar
Studie: 2003
Aufgabe: Umnutzung des ehemaligen
Eisenbahnausbesserungswerk in Darmstadt
Auftraggeber: Stadt Darmstadt
Umfang: zugänglicher Besucherraum der leeren
Halle, 5850 qm
Standort: Darmstadt
Tragwerk: Büro Schlier und Partner, Darmstadt
Haustechnik: Ebert-Ingenieure Gera GmbH, Gera
Brandschutz: Ziller ASS Brandschutzsachverständigen GmbH,
Frankfurt am Main
Mitarbeit: Tim Sperling, Anne Raupach
Hochschulbibliothek - Dresden
Der Neubau der Bibliothek der Hochschule für Technik und
Wirtschaft wird als Kubus mit gleichen Kantenlängen auf dem
Stammgelände der Universität platziert. Es entsteht ein
Campus der mit dem Neubau auf einprägsame Weise das
neue geistige Zentrum für die Universität verkörpert.
Aufgabe: Neubau der Hochschulbibliothek Dresden
Realisierungswettbewerb: 2. Rundgang, 2002
Auslober: Freistaat Sachsen
Umfang: HNF 2043 qm
Standort: Freistaat Sachsen, Dresden
Fotos/Animationen: netzwerkarchitekten
Mitarbeiter: Alexa Eißfeldt, Christian Bregulla, Tim Sperling
Wehrhahnlinie - Düsseldorf
Die Gesamtstrecke von ca. 7,1km Länge führt unter der
Stadtmitte Düsseldorfs hindurch und beinhaltet den Neubau
von 12 U- Bahnhöfen und deren Verknüpfung mit dem
Stadtraum. Der Baubeginn ist auf das Jahr 2004 projektiert
und die vorgesehene Inbetriebnahme der Linie ist im
Jahr 2010 geplant.
Aufgabenstellung: U-Bahnhöfe der Wehrhahnlinie
Realisierungsettbewerb: 1. Preis, 2001
Bauherr: Landeshauptstadt Düsseldorf
Umfang: 9-12 U-Bahnhöfe
Standort: Düsseldorf
Baubeginn: 2004
Fertigstellung: 2010
Tragwerk/Wettbewerb: Alexander Hentschel
Lichtplanung: Belzner Holmes, Architektur Licht Bühne
Ingenieurbauwerk: I GW - Ingenieurgemeinschaft Wehrhahn
Kunst/Wettbewerb: Heike Klussmann
Künstler in der weiteren Planung: Ursula Damm, Hans Peter
Feldmann, Manuel Franke, Enne Haehnle,
Site (Ralf Brög/ Petra Rink), Thomas Stricker
Mitarbeit: Tanja Ackermann, Michael Korb, Andrea Weber,
Anne Raupach, Nico Alexopoulos, Christian Bregulla
Jeremias Lorch
Fotos: netzwerkarchitekten, Darmstadt
Tausendfüssler Oberhausen
Die neue Fußgängerbrücke bindet das Stadtzentrum
Oberhausen über den Rhein-Herne-Kanal, den Emscher-Kanal
und die Autobahn A42 an die 1999 anlässlich der
Landesgartenschau entstandenen `neuen Gärten´ an. Darüber
hinaus schafft sie auch eine Verbindung zum Rhein-Ruhr-
Radwanderweg. Zweihundertdreißig Meter weit wird der
Benutzer in direkter Linie von einem schmalen Baufenster im
Norden an ein altes Eisenbahnbrückenwiderlager im Süden
geführt.
Aufgabenstellung: Fuß- und Radwegebrücke
Einladungswettbewerb: 1997, 1. Preis
Bauherr: Landesgartenschau Oberhausen GmbH
Umfang: Länge 230 m
Standort: 400 m östlich des Gasometers Oberhausen
Planungsbeginn: 1997
Baubeginn: 1998
Fertigstellung: 1999
Tragwerk: BPI-Consult GmbH / Wiesbaden
Aufgabenstellung: Fuß- und Radwegebrücke
Fotos:Christoph Kraneburg, Köln/Darmstadt
netzwerkarchitekten, Darmstadt
Preise: BDA Auszeichnung guter Bauten 1999.
Bauweltpreis 2001.
BDA Anerkennung „Junge Architekten 2000“.
Architekturpreis Beton 2001, lobende Erwähnung.
BDA Architekturpreis NRW 2001.
Umweltamt - Oppenheim
Durch Umfahrung und Transformation der Grundstückslinien
entsteht eine eigenständige Gebäudeform, die sich als grüne
Insel mit den Ämtern für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht
und Wasserwirtschaft von der umliegenden heterogenen
Bebauungsstruktur abhebt.
Aufgabe: Neubau des Landesamts für Umweltschutz,
Gewerbeaufsicht und Wasserwirtschaft
Realisierungswettbewerb: Ankauf, 1999
Bauherr: Land Rheinland-Pfalz
Umfang: HNF 11600 qm
Standort: Oppenheim
Energiekonzept: Transsolar - Energietechnik GmbH, Stuttgart
Fotos: Jörg Hempel Photodesign, Aachen
Naspa - Ransbach-Baumbach
Die neue Geschäftsstelle der Nassauischen Sparkasse fügt
sich als geschwungene Röhre, dessen äußere Gestalt durch
die Transparenz und die flirrende Reflektion der
Glaslamellenfassade geprägt ist in ein heterogenes Umfeld ein.
Durch die "ausweichende Bewegung" wird ein Platz zur Straße
geschaffen und im Rückraum des Gebäudes zur angrenzenden
Bebauung der notwendigen Raum für eine sehr kompakte,
durchgängig dreigeschossige Bebauung geschaffen.
Aufgabestellung: Neubau eines Bürogebäudes mit
Geschäftsstelle der Naspa
Einladungswettbewerb: 2000
Bauherr: Nassauische Sparkasse, Wiesbaden
Umfang: 2100 qm BGF
Standort: Ransbach-Baumbach
Tragwerk: Weischede und Partner, Stuttgart
Fotos: netzwerkarchitekten
Conversion - Darmstadt
Zwei bestehende Hochhausscheiben in Darmstadt sollen
einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Inhalt und Programm des Hauses sollen auf den
zunehmenden Bedarf an veränderten Wohn- und
Arbeitsmarktsituationen reagieren und ein hohes Maß an
Flexibilität ermöglichen.
Aufgabe: Conversion eines Hochhauskomplexes
Einladungswettbewerb: 3. Preis, 1998
Bauherr:Jeanne und Henry Nold
Umfang:11000 qm BGF
Standort: Darmstadt
Energiekonzept:Transsolar - Energietechnik GmbH, Stuttgart
Tragwerk:Weischede und Partner, Stuttgart
Showroom Heidelberger Druck - Düsseldorf
Parallel zur Eröffnung der 'drupa 2000', der weltgrößten
Messe für Druckmaschinen und Papier wird in Düsseldorf
eine neue Filiale der Firma Heidelberger Druck eröffnet.
Innerhalb eines neuen Verwaltungsgebäudes werden in
einem 600 qm großen Showroom Druckmaschinen
präsentiert. Das räumliche Konzept dieses Prototypes ist
übertragbar auf andere Filialen im internationalen Raum.
Aufgabenstellung: Einrichtung eines prototypischen
Ausstellungsraumes für Heidelberger Druckmaschinen
Bauherr: Fa. Heidelberger Druck
Umfang: 700 qm
Standort: Düsseldorf Langenfeld
Planungsbeginn: 5/2000
Fertigstellung: 7/2000
Fotos: netzwerkarchitekten
VonRoll Areal - Bern/Ch
An der Schnittstelle zwischen offenem Landschaftsraum und Stadt
entwickelt die Grundstruktur der Universität ein Raumbild, das
einerseits eine große Offenheit, andererseits eine hohe städtische
Dichte, besitzt.
Das übergreifende Gestaltungskonzept orientiert sich an den
räumlich, funktionalen Leitbildern eines Uni-Campus: Offenheit und
Übersichtlichkeit, sowie der Möglichkeit der individuellen
Adressenbildung von einzelnen Fachbereichen.
Einstufiger Projektwettbewerb: 4. Preis 2004
Aufgabe: Neubau eines Naturwissenschaftliche Zentrum der Universität Bern
Bauherr: Hochbauamt des Kanton Bern
Umfang: Investitionsvolumen 300 Mio. CHF
Standort: Bern/Schweiz
Animationen: netzwerk-architekten
Mitarbeit: Anne Raupach, Katrin Habedank
Floating Homes - Berlin
Das Projekt `floating homes' bietet die Chance, innerhalb eines
innerstädtischen Standortes alternative Wohnformen auf dem
Wasser anzubieten. Nach dem Prinzip des Starterhauses kann
der Nutzer sein `floating home' den sich verändernden (Wohn-)
Bedürfnissen anpassen; mit minimalem Aufwand können Um-
und Ausbauten auch in Eigeninitiative vorgenommen werden.
Aufgabenstellung: Entwicklung von schwimmenden Häusern
Planungsteam: netzwerkarchitekten mit Ralf Fleckenstein
Investorenwettbewerb: 1. Preis 2002
Auslober: Wasserstadt GmbH, Treuhänderischer
Entwicklungsträger des Landes Berlin
Investor: Projektentwicklungsges. Haus und Grund mbH, Berlin
Umfang: mehrere Prototypen, 8 Häuser
Standort: Rummelsburger Bucht, Berlin
Poolhaus
Die Süddeutsche Zeitung lobt einen eingeladenen
Wettbewerb zum Thema Haus der Gegenwart aus.
Die Wohnbereiche sind unterirdisch um ein Schwimmbad.
Licht fällt nur über die Wasserfläche in das Haus. Der Bezug
zum Medium Wasser schafft eine inszenierte, meditative
Atmosphäre die von Lichtreflektionen und der Farbe des
einfallenden Lichtes geprägt ist.
Aufgabenstellung: Das Haus der Gegenwart
Wettbewerb: 2001
Auslober: SZ-Magazin, Süddeutsche Zeitung
Umfang: 500 qm Grundstück, 200 qm Nutzfläche
Standort: fiktiv
Tragwerk: Alexander Hentschel, Darmstadt
Fotos: netzwerkarchitekten, Darmstadt
Wohngebiet Herzobase - Herzogenaurach
Die städtebauliche Konzeption für das Wohngebiet
`Herzo Base´ sieht vor, die Bebauungs- und
Erschließungsstruktur anhand topographischer Parameter
zu entwickeln und die Identität des neuen Wohngebietes
in Überlagerung mit Themen aus der Vegetation zu
überhöhen.
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Wohngebietes
Städtebaulicher
Ideen- und Realisierungswettbewerb: 2. Preis 2002
Bauherr: adidas-Salomon AG
Umfang: Wohngebiet 31 ha
Standort: Herzogenaurach
Fotos: netzwerkarchitekten
Mitarbeit: Alexa Eißfeldt, Sebastian Meuschke
Soziale Stadt - Weiden
Das Wohngebiete Stockerhut, das durch zeilenförmigen
Geschosswohnungsbau aus den 50er Jahren geprägt ist, wird
ergänzt und umstrukturiert. Das gesamte Gebiet gliedert sich
in 3 Blöcke mit unterschiedlichen Innenbereichen. Die
Neubauten im Blockinnenbereich 1 legen sich in
mäandrierender Form um den vorhandenen Baumbestand.
Aufgabestellung: Erneuerung des Wohngebiets Stockerhut
Idee- und Realisierungswettbewerb: 2001, Ankauf
Bauherr: Stadt Weiden
Umfang: Grundstück 10 ha incl. Bestand, 130 Wohneinheiten
Standort: Weiden i. d. Oberpfalz
Hauptbahnhof - Rostock
Nach dem Abschluss der Modernisierung ist der Hauptbahnhof Rostock das neue Umsteigezentrum für den Personenverkehr.
Hier fließen der Straßenbahn-, der Bus- sowie der Individualverkehr mit dem Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn
zusammen. Durch die Baumaßnahmen ist das Umsteigen für die Reisenden erheblich leichter geworden.
Aufgabestellung: Um- und Neubau Hauptbahnhof Rostock
Bauherr: DB Station&Service AG und Rostocker Straßenbahn AG
Umfang: Neubau Mittel- und Nordempfangsgebäude, baugestalterischer
Entwurf der unterirdischen Verteilerebene, der unterirdischen
Straßenbahnhaltestelle und der Rampen- und Trogbauwerke.
Standort: Hansestadt Rostock
Planungsbegin: 1999
Baubegin: 2001
Fertigstellung: 2003
Ingenieurbauwerk: BPI-Consult GmbH, Schwerin
Fotos: Jörg Hempel Photodesign, Aachen
ZOB - Gelsenkirchen-Buer
Der ZOB wird als Inselbahnhof ausgeführt, der alle Verkehrsarten, die den ÖPNV betreffen, aufnimmt und barrierefrei
integriert. Die Platzfläche wird über eine zusammenhängende Dachfläche städtebaulich akzentuiert.
Aufgabenstellung: Neugestaltung des ZOB Gelsenkirchen-Buer
Werstattverfahren: 2. Preis 2002
Auslober:Stadt Gelsenkirchen
Umfang:120 m x 160 m
Standort: Gelsenkirchen-Buer
Verkehrsplanung:Durth Roos Consulting, Darmstadt
Stadtumfahrung - Rheinfelden
Die Baumaßnahme dient der Verkehrsentlastung im Zentrum
von Rheinfelden und Nollingen und eröffnet der Stadt neue
städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Stadtumfahrung besteht aus einer Hauptverkehrsstraße mit einer Kombination aus Grünbrücken welche auch einen Bach
über das Bauwerk führen und Lärmschutzgalerien.
Aufgabenstellung: Neubau Hauptverkehrsstraße als Ortsumfahrung
Bauherr: Stadt Rheinfelden
Beauftragung: Baugestalterische Beratung
Umfang: Gesamtbaulänge 3,1 km
Standort: Rheinfelden
Planungsbeginn: 1999
Baubeginn: 2000
Fertigstellung: 2002
Ingenieurbauwerk: BPI-Consult GmbH
Fotos: netzwerkarchitekten
Preise: BDA Auszeichnung guter Bauten 2002,Baden-Württemberg
Nominiert für den Hugo-Häring-Preis
MOB - Darmstadt
Die Neubauten für die Überdachungen und die
Mobilitätszentrale bilden eine Familie skulpturaler
Markierungen im Stadtraum vor dem Hauptbahnhof Darmstadt. Das typologische Erscheinungsbild der baulichen Maßnahmen
sorgt für Zeichen der Orientierung und die typographische Plakativität für
Sicherheit im Umgang mit dem ÖPNV.
Aufgabenstellung: Neubau von Wartehallen und einer Mobilitätszentrale
Realisierungsettbewerb: 1. Preis, 2000
Bauherr: Stadt Darmstadt
Umfang: überdachte Fläche 272 qm,
Mobilitätszentrale 110 qm BGF
Standort: Darmstadt Hauptbahnhof
Baubeginn: 2003
Fertigstellung: 2005
Tragwerk: Ingenieurbüro Pfeifer, Darmstadt
Lichtplanung: Belzner Holmes, Architektur Licht Bühne, Heidelberg
Haustechnik: Ingenieurbüro Heß, Darmstadt
Bauphysik: ita GmbH, Wisbaden
Grafische Beratung: Silja van der Does, Darmstadt
Mitarbeit: Uta Varrentrapp, Andrea Weber,Sebastian Meuschke,
Irena Penic, Jan Schipull, Tim Sperling
Wohnhaus - Roßdorf
Das Wohnhauses orientiert sich zur Landschaft. Einerseits wird der Bezug zum privaten Garten, andererseits der freie
Blick in den Landschaftsraum entwickelt. Die innenräumliche Konzeption für das Wohnhaus sieht einen
nutzungsneutralen, kompakten Grundriß vor, der auf wechselnde Ansprüche der Familie an das Wohnen reagieren kann.
Zwei Lufträume und die Bäder als feste Einbauten zonieren das Gebäude. Alle weiteren Wände und Einbauten können im
Laufe der Zeit demontiert und umgebaut werden.
Aufgabe: Wohnhaus für eine Familie
Planungsteam: netzwerkarchitekten, (Architektur)
Romina Olms, (Innenarchitektur)
Bauherr: Fam. Olms
Umfang: BRI 890qm, BGF (Brutto- Grundfläche) 270qm, Wohnfläche 170qm, Nutzfläche 48qm
Baukosten/netto: incl. Garage mit drei Stellplätzen
o. Planungshonorare o. Innenausbau 330.000,--€
Standort: Rossdorf bei Darmstadt
Planungsbeginn: Jan. 2002
Baubeginn: Nov. 2002
Fertigstellung: Okt. 2003
Tragwerk: Büro Dr. Kreutz & Partner,
Dr. Dipl. Ing. Alexander Hentschel, Nürnberg
Fotos: Jörg Hempel, Aachen
Dachatelier - Darmstadt
Auf einem Mehrfamilienhaus mit ursprünglich acht Wohneinheiten wurde der Dachraum unter dem in seiner ursprünglichen
Kontur neu aufgebauten Satteldach zu einer Atelierwohnung ausgebaut.
Das Haus ist Nord-Süd-ausgerichtet und liegt in einer ruhigen, innenstadtnahen und geographisch erhabenen Lage in
Darmstadt. Die Atelierwohnung wurde als offener Dachraum mit Galerie erstellt, lässt aber durch weiteren Ausbau eine
Vielzahl unterschiedlicher Nutzungen in entsprechenden Aufteilungen bzw. Grundrissvarianten zu.
Planung: netzwerkarchitekten
Aufgabe: Neubau einer Dachgeschosswohnung, unter vollständiger Erneuerung des Dachstuhls in der alten Kontur
Bauherr: R. und Prof. M. Scharabi
Umfang: 13,00 m x 11,70m x 5,20 m
Standort: Herdweg 90, 64295 Darmstadt
Planungsbegin: 2002
Baubegin: 2003
Fertigstellung: 2004
Tragwerk: Wameling Ingenieure, Offenbach
Fotos: Jörg Hempel, Aachen
Haus Wendt - Meerbusch
Das erste Konzept sah eine zweigeschossige Erweiterung vor. Im Erdgeschoß befand sich die Garage, im Kellergeschoß
der Saunabereich. Zwischen Garten und Anbau sollte ein zweigeschossiger vertikaler Luftraum den Ruhebereich der Sauna
mit Tageslicht versorgen. Aus Kostengründen wurde nur das Erdgeschoß ausgeführt.
Aufgabenstellung: Erweiterung eines Einfamilienhauses in
Düsseldorf durch eine Sauna und eine Garage
Planungsteam: netzwerkarchitekten zusammen mit Joachim Wendt
Bauherr: F. Otto Wendt
Umfang: 6,2m x 7,1m x 3,5m
Standort: Meerbusch-Strümpf, Meerhofstraße 12
Planungsbeginn: 2000
Baubeginn: 2001
Fertigstellung: 2001
Euroboard - Frankfurt am Main
Ausgangspunkt des Entwurfes ist eine zunehmende Entwicklung im Bereich der Börsen, die den traditionellen Parketthandel zugunsten des computergestützten Handels ersetzt und damit die Funktion des klassischen Börsengebäudes überflüssig macht. Entsprechend soll der heutige Parkettsaal der Frankfurter Börse umgebaut und anstelle dessen ein Mediencenter eingerichtet werden.
Aufgabenstellung: Umbau der Alten Börse
Planungsteam: netzwerkarchitekten mit Atelier Markgraph
Einladungswettbewerb: 2000
Auftraggeber: Atelier Markgraph, Frankfurt
Standort: Alte Börse, Frankfurt am Main
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